Danke - ein großartiges Spendenergebnis!

Alle haben mitgeholfen, dass unser Wohltätigkeitsball wieder ein großartiges Ereignis wurde. Es wurde ausgelassen gefeiert und getanzt, die Stimmung war kommunikativ und fröhlich, viele Gäste kannten sich bereits und es kommen immer mehr in kleineren und größeren Gruppen. Es ist fast familiär geworden.

Die Band „CaramelClub“ und die Tänzer von Blau Weiß Buchholz hatten ebenfalls große Freude und ihre Teilnahme an unserem Jubiläumsball im Jahre 2018 bereits zugesagt.

Die Spendeneinnahmen waren wieder überwältigend. Wir konnten viele Wünsche des Hospitals Santa Teresa erfüllen. Geräte im Wert von 23 000 Euro sind bereits bestellt. In den letzten 10 Jahren konnten wir sehen, was sinnvoll ist und wo Ihre Spenden nützlich eingesetzt und gepflegt werden. Wir schicken kaum noch tägliche Verbrauchsgüter und senden seltener an Abteilungen, die nicht einigermaßen pfleglich mit Ihren Spenden umgehen. Man kann dort fast nichts reparieren. Viele unserer lebensrettenden Geräte in der Geburtshilfe halten trotz fast ununterbrochenen Gebrauchs bereits seit Jahren. Ebenso sorgsam sieht es auf der Neugeborenen-Station aus. Natürlich weiß man überall im Hospital Ihre und unsere Hilfe mehr als zu schätzen. Meine Frau Renate und ich haben uns angewöhnt, sorgsam abzuwägen, was dringend gebraucht wird und an wen wir Ihre Spenden verteilen. 

Am 3. Februar fliegen wir wieder nach El Salvador und freuen uns darauf, auch wenn die Lage im Land nicht besser geworden ist. Wir arbeiten dort, so wie die anderen Schwestern und Chirurgen auch. Wir müssen nur einen halben Tag für Begrüßungen und Umarmungen einrechnen. Dafür arbeiten wir täglich länger.

Nochmal vielen herzlichen Dank für alle Ihre Spenden, für Ihr Mitgefühl und Ihren Beitrag für den tollen Ball. Und: bis zu nächsten Mal!

Ihre Dr. Enno und Renate Keller sowie die Mitglieder unseres Vereins „ Hilfe für das Hospital Santa Teresa e.V.“

Hilfe ist nötiger denn je

 

Dr. Enno Keller steht im ständigen Kontakt mit den Ärzten im Krankenhaus und erfährt dadurch aus erster Hand, woran es dort fehlt. Die Situation im Hospital Santa Teresa ist nach wie vor bedrückend. Die Fotos belegen den jetzigen Zustand im Hospital Santa Teresa: Es gibt aktuell nicht einmal mehr Spritzen und auch kaum noch Blutzucker-Messstreifen.Trotzdem muss Dr. Enno Keller besonnen entscheiden, wie auch eine längerfristige Verbesserung der Versorgung erreicht werden kann. Er meint, der Verein sollte sich nicht oder nur in besonderen Notlagen an den laufenden Kosten beteiligen: "Allein von den Blutzucker-Messstreifen werden etwa 12.000 im Jahr gebraucht, Kosten: ca. 8000 Euro. Ich möchte den Staat nicht ganz von seinen Verpflichtungen entbinden. Wenn wir wichtige Geräte schicken, die 5 Jahre halten, dann sind wir effektiver." Dr. Keller ist beunruhigt, denn die Situation im Hospital ist schlechter denn je, materiell und mental. "Ich denke, es ist Zeit, mal wieder rüberzufahren und dort etwas Aufbauarbeit zu leisten. Die Ärzte dort sind extrem frustriert. Sie haben eine gute Ausbildung, bekommen nur 400 bis maximal 800 Dollar im Monat und haben immer weniger Mittel zur Verfügung, mit denen sie helfen können."